NATIONALE VOLKSARMEE
  Mot. Schützenregiment 7



 
letzte Änderung:
11. Januar 2018
 


Technik und Bewaffnung
in loser Folge


 
 
 
Schützenpzw. SPW-152
Schützenpzw. SPW-50 PK
Schützenpanzer BMP-1
Panzer T34/76
Panzer T-55
SFL-Haubitze 2S1-M
 
 
 
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Technik und Bewaffnung des Regimentes
 

Schützenpanzerwagen 50 PK (BTR-50)

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg verfügte die sowjetische Armee über keine gepanzerten Mannschaftstransporter. Nach dem Vorbild US-amerikanischer und britischer Mannschaftstransporter wurde eine ganze Anzahl von Experimentalfahrzeugen mit Rad- oder Kettenantrieben entwickelt, deren Kapazität rund 30 Soldaten fassen sollten. Den Zuschlag für eine erste Serienproduktion ab 1954 erhielt der kettengetriebene BRT-50.

Die Basis des BTR-50 war das Chassis des Schwimmpanzers PT-76 und hatte zwei Wasserstrahlöffnungen am Heck.
Schnell erkannte das sowjetische Militär jedoch die Nachteile dieses schwimmfähigen Fahrzeugs, denn die Soldaten mussten den Panzer über eine Dachluke verlassen. Es war nicht an die Größe eines einzelnen Schützentruppes angepasst und nicht für den Einsatz unter ABC-Bedingungen und den Kampf gegen andere gepanzerte Fahrzeuge geeignet. Es fehlte ihm eine eigenständige Hauptbewaffnung. Aus diesem Grunde entspricht er mehr einem Transportpanzer als Schützenpanzer

In der Zeit von 1954 bis 1965 wurden mehrere Versionen des Transportpanzers gebaut, wie der BTR-50P mit offenem Mannschaftsraum, der BTR-50PA mit überschwerem MG KPWT, der BTR-50PK mit Mannschaftsraum und gepanzertem Dach, der BTR-50PU mit erweiterter Kommunikationstechnik, der MTP als unbewaffnetes Abschlepp- und Instandsetzungsfahrzeug und der MTK als Minenräumer.

Bei der NVA wurde der BTR-50 als SPW-50 geführt, der gegenüber dem SPW-40 und 125 ab 1962 wesentliche Vorteile, wie die Schwimmfähigkeit, mitbrachte. In der NVA gab es die 359 SPW-50 mit offenem und geschlossenem Kampfraum, als Führungs-, Träger- und Aufklärungsfahrzeug.

Die VR Polen und die ehemalige Tschechoslowakei entwickelten auf der Basis des BTR-50 den OT-62 TOPAS. Ein charakteristischer Unterschied zum sowjetischen Vorbild ist der zweite Erker an der Fahrzeugvorderseite.

In unserem Regiment wurde dieses Gefechtsfahrzeug 1963 hauptsächlich für die mot. Schützen in der Version SPW-50 PK (also mit geschlossenem Kampfraum) und SPW-50 MTP als Abschlepp- und Instandsetzungsfahrzeug eingeführt. Es war bis Mitte der 70ger Jahre im Einsatz und wurde durch den BMP-1 abgelöst.


Technische Daten T-55 A / T-55 A(P)

Besatzung 2 Mann
    • Kommandant (Uffz.),
    • Fahrer (Uffz.),
Bewaffnung: (je nach Variante:)
    • 1 × überschweres 14,5-mm-MG vom Typ KPWT
    • 1 × 7,62-mm-MG vom Typ SGMB
    • 1 × 7,62-mm-PKMB-MG
Maße und Massen:
    • Länge Wanne: 6,91 m,
    • Breite: 3,14 m,
    • Höhe: 2,20 m,
    • Gefechtsmasse: 14 t,
Motor (6-Zylinder-Reihenmotor W-6, Viertakt-Diesel; mit Wasserkühlung)
    • Hubraum: 38,9 l,
    • Leistung: 176 KW/240 PS,
Leistungen
    • Höchstgeschwindigkeit: ca. 45 km/h (Straße) ca. 10 Km/h (Wasser),
    • Reichweite (ohne Rollreifenfässer): ca. 300 km (Straße),
    • Panzerung 13 mm Front, 6 mm an den Seiten
    • zulässige Ladung: 10 Personen oder 2 t Last
Modifikationen:
    • BTR-50P (1952): in der Ursprungsversion mit offenem Mannschaftsraum, ohne Bewaffnung.
       Mit Rampen am Heck, die heruntergeklappt das Zuladen von leichten Geschützen ermöglichen
    • BTR-50PA (1954): mit überschwerem MG KPWT auf der Kommandantenkabine
    • BTR-50PK (1958): Mannschaftsraum nunmehr mit gepanzertem Dach, ein MG SGMB
    • BTR-50PU (1959): Kommandeursmodell mit erweiterter Kommunikationstechnik und Generator
    • BTR-50MTP: unbewaffnetes Abschlepp- und Instandsetzungsfahrzeug
    • BTR-50MTK: Minenräumer

    weitere Varianten (in der NVA eingesetzte):

    • SPW 50PK (S) für Stabschefs der MSB und PB der PD und Kdr. MSB (SPW) der PD
      - 2x R-123,
      - R-107,
      - R-105M,
      - 10-m-Mast,
    • SPW 50PK (LA) für Chefs TLA des MB
    • SPW 50PK (LA) für Chefs TLA der MSD/PD
    • SPW 50PK (D) für Leiter Pionier- und chemische Dienste der MSD,
       PD und Militärbezirke
      - R-123,
      - R-130,
      - 2x R-105D,
      - 10-m-Mast,
    • SPW 50PK (Pi) für Stäbe der Pionierbataillone und für operative
       Abteilung der MB mit R-123,
      - R-130,
      - R-105D,
      - 10-m-Mast,
    • SPW 50PK (Akl) für Chef aufklärung der MB
      - R-123,
      - R-130,
      - R-313,
      - 10-m-Mast,
    • SPW 50 PK (BBS)für BC der Fla-SFL-Batterien 57/2

Quellen: Fotobuch “Militärfahrzeuge aus dem Osten” (www.garant-verlag.de) / Wikipedia / www.RWD-MB3.de


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