NATIONALE VOLKSARMEE
  Mot. Schützenregiment 7



 
letzte Änderung:
17. März 2017
 


Technik und Bewaffnung
in loser Folge


 
 
 
Schützenpzw. SPW-152
Schützenpanzer BMP-1
Panzer T34/76
Panzer T-55
SFL-Haubitze 2S1-M
 
 
 
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Technik und Bewaffnung des Regimentes
 

122 mm SFL-Haubitze 2S1

 
 
Die 2S1 ist eine in der Sowjetunion entwickelte Selbstfahrlafette. Sie wurde Ende der 1960er Jahre entwickelt und 1972 in der Sowjetarmee in Dienst gestellt. In den Armeen des Warschauer Pakts wurde sie als SO-122, 2S1 oder als Gwosdika (russisch: Гвоздика; deutsch: Nelke) bezeichnet, im Westen als M1974, da sie 1974 zuerst gesichtet wurde.

Die 2S1 verfügt über ein verlängertes Kettenfahrgestell, dass auf dem des MT-LBu basiert. Das Gewicht beträgt 16 Tonnen bei einer Panzerung von 20 Millimeter (Stahl).
Die Waffe entspricht der 122-mm-Feldhaubitze D-30. Die schwimmfähige Haubitze verfügt über Rauchabsauger, Zweikammermündungsbremse, Fallblockverschluss sowie einen kraftunterstützten Lader. Der Kampfsatz betrug 80 Granaten, der Munitionsvorrat in der SFL 40 Granaten und muss vor Schwimmeinsätzen auf 30 reduziert werden. Die Schussweite beträgt bei HE (Sprenggranaten) 15,3 Kilometer, bei reichweitengesteigerter Munition (Beispiel: Geschosse mit Raketenantrieb) bis 21,9 Kilometer. Der Turm ist um 360° drehbar und der maximale Erhöhungswinkel beträgt 70°.
In der Sowjetarmee wurden sie meist als Nahunterstützung in der Regimentsartilleriegruppe oder als Begleitartillerie der Regimenter verwendet.
Die in der NVA in den Jahren 1981-1988 eingführten SFL 2S1 wurde in bulgarischer Lizenzproduktion hergestellt Sie wurde in den MSR und AR der MSD/PD eingesetzt.
Die Produktion der Selbstfahrlafette wurde 1991 eingestellt.

Taktisch-technische Daten:
Besatzung: 4 (Fahrer, Geschützführer,
Richt- und Ladekanonier)
+ 1 Ladekanonier
          Motor: JaMS-238-V8-Vielstoffmotor
Direkteinspr., Wasserkühl.
Gewicht: 15,7 t     Hubraum: 14.866 cm³
Länge: 7,26 m     Leistung: 300 PS (220 kW)
Breite: 2,85 m     Höchstgeschw.:
Höhe: 2,72 m        Straße: 60 km/h
Bodenfreiheit: 40 cm        Gelände: 32 km/h
Hauptbewaffnung: D-32 (2A31) 122-mm        Wasser: 4,5 km/h
Schussweite: 4040 m - 15.200 m     Panzerung: 20 mm
direktes Richten: 720 m     Federung: Tosionsstab
Feuergeschwindigkeit: 6 Schuss pro Minute     Fahrbereich: 500 km
Bordsatz Munition: 40 Granaten      
 
Bestandteile und Zubehör:
  • Zielfernrohr OP5-37
  • Kollimator K-1
  • Zieleinrichtung: PG-2
  • Funkgerät R-123M
  • Bordsprechanlage R-124M
  • Fernsprechgerät TA-57
  • Heiz- und Lüftungsanlage OW-65G
  • Beobachtungsgeräte:
       - 5 Winkelspiegel TNPO-170A
       - Beobachtungsgerät TKN-3B mit IR-Scheinwerfer OU-3GA2
       - Beobachtungsgerät MK-4
       - Nachtsichtgerät TWN-2B
  • 1 Filterventilationsanlage FWU-200 (im Turm)
  • 2 Filterventilationsanlagen FWU-100
  • Gerät zur Spezialbehandlung IDK-1



Quelle: Fotobuch “Militärfahrzeuge aus dem Osten” (www.garant-verlag.de) / Wikipedia / militaertechnik-der-nva.de


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